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Ein paar Wahrheiten.

Es klappt nicht. Nicht mehr reflektieren und einfach nur fühlen, das ist unmöglich. Für mich.

Ich merke, wie ich auf eine Katastrophe, ein unbeschreibliches Chaos zusteuere. Natürliche verdränge ich das ganz schnell und auch sehr gut. Doch es lässt sich nicht leugnen oder gar verhindern.

Ich bin wieder in dem Untergewichtswahn; ich will es noch nicht Magersucht nennen, aber es kommt dem nahe. Es ist nicht wie damals. Ganz anders. Nicht unbedingt besser. Im Gegenteil, es ist fatal, womöglich gefährlicher.

Das kurz aufflackernde Glück in der Liebe ist nun auch wieder vorbei. Ich weiß zwar nicht warum, aber man muss es ja nicht verstehen, um es zu wissen. Er hat mich belogen. Es war sicher nicht das erste Mal. Nur dieses Mal habe ich es mitbekommen. Es war einen unnötige Lüge, ganz und gar, und gerade deshalb verstehe ich es nicht. Hinzu kommt, dass er wusste, dass ich es heraus finde. Wieso das alles?

Da steh' ich also. Untergewichtig, im Trainingswahn, ohne ihn, ohne Zeitgefühl, ohne mich.

Darüber kann ich nachdenken. Nur fühlen kann ich's nicht.

12.8.11 00:19


Ein weiterer einsamer Abend.

Wieder zuhause und die Pflichten lauern schon.

Ich werde mich aber erst noch ein bisschen dem Ballett widmen. Davor noch eine Zigarette. Und danach die Pflichten.

So wie ich mich kenne, trainiere ich so lange, bis es zu spät ist, um noch etwas zu erledigen, sodass das Erfüllen einiger Pflichten (mal wieder) auf morgen verschoben wird.

Gegessen wurde immernoch nichts; dabei wollte ich doch, dass es nicht so läuft wie gestern, als ich so spät noch ein Pizza Baguette, zwei Kinder Country, ein Kinder Riegel, drei Balisto und ein Stück französischen Bergkäse mit Feigen-Senf-Sauce verschlungen habe.

Komische Verhältnisse sind das..

Und - mal ganz leis', mal dröhnend - bleibt die Frage:

Wie bin ich nur hier gelandet?

11.8.11 23:27


Ein Verlust des Zeitgefühls und eines Eintrags.

Hatte vorhin einen Eintrag über den - sich bei mir neuerdings einstellenden - Verlust des Zeitgefühls, insbesondere das Abschweifen von Gedanken und Blicken und beides zusammen; dass ich es schaffe, eine Stunde lang nichts zu machen, obwohl so viel zu erledigen ist.

Dann erklärte ich, in welchem Zusammenhang es mit dem Abnehmen steht: fehlende Konzentration beim Aufwärmen für das Training, sodass sich das eigentliche Training nach hinten verschiebt, da ich in den Gedanken festhänge. Dadurch entsteht Zeitdruck, weil ich noch andere Sachen (Pflichten im Haushalt usw.) zu tun habe. Diese erledige ich dann halb oder gar nicht und trotzdem bleibt zu wenig Zeit übrig, um zu Trainieren. Bestenfalls schaffe ich es, mich ein bisschen zu dehnen, aber das war es dann auch schon.

In der Konsequenz heißt das: ich verschwende meine Zeit mit Nichtstun, obwohl die Pflichten ungeduldig warten und ich zusätzlich aber noch genug trainieren will, um mich in den Ferien zu verbessern und abzunehmen.

Doch der Eintrag war plötzlich weg. Also schon wieder Zeit vergeudet.

Mehr oder weniger konzentriert habe ich heute aber immerhin ungefähr eine Stunde trainiert.

Mir kommt es vor, als sei es gerade mal 11 Uhr.

Kurz vor 17 Uhr muss ich losfahren; jemanden im Krankenhaus besuchen, danach in der Stadt einkaufen und zu guter Letzt eine Freundin um 19 Uhr treffen.

Und bis dahin noch so viel zu erledigen. In zweieinhalb Stunden. Wer soll das schaffen? Kein Wunder, dass das Essen zu kurz kommt. Eine gute Gelegenheit, um mal den Nahrungsersatz (Palenum) zu konsumieren.

11.8.11 14:12


Ein Mitternachtsmahl.

Gestern gab es noch etwas zu essen, wenn auch sehr spät. Die Gewissensbisse bleiben glücklicherweise aus. Es sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, dass ich den gesamten Tag über viel leiste und erst spätabends, kurz vor dem Schlafen, etwas esse.

Nun gibt es wieder den üblichen Kaffee, danach vielleicht ein bisschen Balletttraining. Der Trainingsplan für die Ferien wurde angefangen. Er taugt zwar noch nichts, aber erinnert an all die Bewegungen, die in Vergessenheit geraten könnten. Vielleicht arbeite ich ihn später noch aus.

Der mädchenhafte Teil von mir meldet sich ab und zu mit einem dünnen Stimmchen und will mir weismachen, ich sei zur Zeit ja fast wie MK. Ich glaube, mein mädchenhafter Teil ist eingebildet (natürlich ist er das, sonst wäre er kaum mädchenhaft). Nun denn. Einfach nicht darüber nachdenken, nur hinnehmen und vielleicht freuen. Wurde mir sogar ärztlich empfohlen ("Hören Sie auf, alles zu reflektieren und auseinanderzunehmen, konzentrieren Sie sich auf das Gefühl!" ) .

Also gut: dann fühle ich die Appetitlosigkeit und das Untergewicht und die eingebildete Macht, die davon ausgeht. Ich werde nicht darüber nachdenken, dass es eigentlich eine Essstörung ist und ich mich völlig zerstöre. Ich konzentriere mich also nur darauf, welches Gefühl es mir gibt. Oder zu geben scheint.

11.8.11 10:45


Ein einsamer Abend.

Mit unzähligen Unterbrechungen habe ungefähr eine Stunde trainiert. Irgendwie scheint es aber nicht richtig gewesen zu sein. Das charakteristische Gefühl hat sich nicht eingestellt; immer wieder habe ich mich in Gedanken verloren. Später werde ich nochmal trainieren. Apropos: ich habe immer noch keinen Trainingsplan für die Ferien erstellt. Das wird gleich erledigt.

Nichts gegessen. Wegen des Verlangens irgendetwas zu kauen, gab es nun einen zuckerfreien Kirschkaugummi. Ich hab das Gefühl, dass ich den Zeitpunkt überschritten hab, an dem man etwas essen möchte bzw. kann. So als würde sich der Hunger immer weiter steigern und wenn er unerträglich ist, löst er sich auf.

Vielleicht esse ich doch noch nachher irgendetwas.

Heute abend bin ich alleine. Keine Aussicht auf Gesellschaft. Noch verdränge ich es erfolgreich, aber irgendwann stellen sich Angst, Einsamkeit und Verzweiflung ein. Ich weiß nicht, wie ich das überleben soll.

10.8.11 20:13


Ein Ausweichmanöver.

Von wegen trainieren. Die häuslichen Pflichten halten mich auf. Aber es ist besser, wenn alles, was getan werden muss, erledigt ist und ich das machen kann, was ich wirklich mag.

Ich freue mich schon auf dieses Gefühl, das mich dann überkommt. Beim Ballett lässt die Konzentration einfach nicht zu, dass man an das Chaos um sich herum denkt. Es geht nur noch um die Bewegung. Ist der Bauch angespannt? Rücken? Hintern? Arme? Sind die Füße auswärts? Ist das Knie auch wirklich durchgestreckt? Lässt sich der Spann nicht doch noch ein bisschen mehr durchdrücken?

Ich weiche dem Leben aus. Ich weiche aus, indem ich alles im Haushalt erledige, ständig trainiere, nichts mehr esse und die Klinge meine Haut streifen lasse.

Irgendwann muss ich mich dem Leben, der Realität, den wirklichen Problemen stellen. Ich habe angst vor dem Tag. Mein Ausweichmanöver ist schöner.

Laut Wikipedia: "Das Ausweichmanöver dient einem Verfolgten, sich dem Einfluss eines Angreifers zu entziehen."

Greift mich das Leben an? Verfolgt es mich? Schwer zu beantworten.

Dennoch, die Definition hätte nicht besser sein können.

..

Immernoch nichts gegessen. Werde gleich wohl nur kurz trainieren, kurz pausieren, eventuell aufräumen, danach wieder trainieren.

Und ich muss meine neuen Ballettschläppchen nähen, also die Gummibänder annähen, die alten sind durchgetanzt. Hab bisher nur einmal ein Gummiband angenäht und es glich eher einem surrealistischen Werk denn einer Näharbeit.

Aber die Hauptsache ist: es beschäftigt.

So, nun werde ich hoffentlich endlich ein bisschen trainieren und tanzen.

10.8.11 16:58


Ein Waagenproblem.

Wie befürchtet, habe ich wieder Gefallen am Untergewicht gefunden. Und die Tatsache, dass ich das Gewicht nicht kontrollieren kann, macht mich zwar nicht wahnsinnig, aber zumindest unruhig. Es ist schlimmer ungefähr 51 kg zu wiegen als ganz sicher 52 kg, zum Beispiel.

Zumindest erlaubt die alte, noch funktionierende Waage einen kleinen Überblick. Aber die Gewissheit fehlt nun mal.

Und natürlich spielen Zahlen ja eigentlich gar keine Rolle. 51 kg sind nicht immer 51 kg.

Vor allem bestehe ich tatsächlich nur noch aus Haut, Knochen und Muskeln. Kaum Fett. Und dabei wiegen Muskeln doch mehr als Fett. Aber verbrennen auch mehr.

Wie konnte ich nur wieder hierhin gelangen..

Jetzt wird trainiert. Ballett.

Essen? Später vielleicht.

10.8.11 15:16


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